Tobias Breit bundesweit Spitze

Tolle Nachrichten haben uns von unserem Auszubildenden Tobias Breit erreicht. Er hatte sich für den Bundesentscheid des Berufswettkampfes der deutschen Landjugend qualifiziert. An diesem Wettbewerb haben bundesweit über 10.000 junge Menschen teilgenommen.  Er überzeugte im Finale und konnte so seine Fähigkeiten und sein Wissen unter Beweis stellen.

Tobias hat die ersten beiden Lehrjahre in unserem Weingut absolviert. Das dritte Jahr macht er derzeit im Weingut Künstler im Rheingau. Wir wünschen Ihm und unserem derzeitigen Auszubildenden Dario Thiel für die nun kommende Abschlussprüfung viel Erfolg.

Tobias Breit bundesweit Spitze

Weinprobe der besonderen Art

Der Winetastingclub der Universität Cambridge in England hatte uns Ende April zur Präsentation  unserer Weine und Crémants in das altehrwürdige Clare-College eingeladen.  

In vielen Köpfen der britischen Weintrinker sind vor allem Mosel- Rieslinge von einem „Petrol-Ton“ geprägt. Dieser entsteht oft nach vielen Jahren der Lagerung und hat mit unserer Vorstellung von fruchtgeprägten Aromen nichts zu tun.

Überrascht und begeistert waren dann auch die mehr als 50 Teilnehmer von dem Einstieg in unsere Weinwelt. Lebendig, verspielt und mit viel Charakter präsentierten sich die Weine des neuen Jahrganges. Es hat Spaß gemacht, diesem aufmerksamem Publikum unsere Weinphilosophie näherzubringen und neue Freunde für unsere Gewächse zu gewinnen.

Weinprobe der besonderen Art

Der 2014er ist da!

Die Witterung können wir nicht beeinflussen. Und doch prägt sie das Weinjahr. Nach einem trockenen und warmen Frühjahr folgte 2014 ein durchwachsener Sommer ohne Hitzeperioden und Trockenschäden. Die Blüte verlief wunschgemäß und sorgte für einen guten Fruchtansatz. Entscheidend für die Qualität war allerdings auch diesmal wieder ein traumhafter Herbst. Der goldene September konzentrierte die Aromen und sorgte für ausgezeichnetes Lesegut. Mit einer präzisen und schnellen Lese konnten wir diese Qualitäten sicher im Weinkeller einlagern.

Die ersten Weine mussten wir bereits im November auf Flaschen ziehen, wir waren fast vollständig ausverkauft. Nun ist mit der zweiten Abfüllung unser Angebot endlich wieder vollständig.

Die noch jungen Gewächse präsentieren sich hervorragend. Sie sind spritzig, mineralisch und entwickeln ein wunderbar feinfruchtiges Aroma. Für uns ist der Jahrgang 2014 eine Punktlandung. Wir sind mehr als zufrieden.

Lassen auch Sie sich begeistern!

Der 2014er ist da!

Neues Holz

Die Arbeiten in unserem Weinkeller sind nun in vollem Gange. Die jungen Rotweine verlangen zur besten Reife nach frischen Holzfässern. Hier sind die Poren des Holzes noch ganz geöffnet und die Atmung und Reifung der neuen Gewächse wird optimal gefördert. Zusätzlich bringt die Toastung, so heißt das Rösten der Fässer, nochmals zusätzliche Aromakomponenten.

Mit zunehmendem Alter reduziert sich der Einfluss des Fasses auf die Reifung des Weines. Wir können so für jede Sorte ganz individuell mit der Auswahl der einzelnen Fässer die Entwicklung des Weines nach unseren Vorstellungen steuern.

Neues Holz

Farbenspiel

Die Vegetation neigt sich dem Ende zu, die bunten Farben des Sommers haben sich zu Gelb- und Brauntönen eines Herbstes gewandelt. Die Sonnenstrahlen der noch warmen Tage verwandeln die Weinberge jetzt in ein einzigartig leuchtendes Panoramabild. Es braucht  ein Auge für diese vergängliche Schönheit vor unserer Haustür. Dabei genügt es kurz innezuhalten, den Augenblick zu genießen und diese wunderschöne Harmonie auf sich wirken zu lassen.

Farbenspiel

Blitzherbst

Wenig Zeit ließ uns die Natur diesmal für die Lese. Die hohen Niederschläge des August führten mit den warmen Septembertagen zu einem übermässigen Wachstum der Beeren. Diese drohten dann gegen Ende der Reife zu platzen und von Fäulnisspilzen befallen zu werden.

Dem mussten wir zuvorkommen. Vor allem der Riesling erreichte innerhalb kürzester Zeit eine Überreife und wollte geerntet werden. Rechtzeitiger Einsatz moderner Technik gepaart mit der nötigen Man-Power half uns auch in diesem Herbst die guten Traubenqualitäten sicher in unser Kelterhaus zu bringen.

Heute haben wir die letzen Trauben der besonders spätreifenden Sorte Cabernet-Sauvignon von Hand gelesen. Ein traumhaftes Herbstwetter war dabei die Entschädigung für die letzte eher regnerische Woche. Alles in allem sind wir mit der Weinlese 2014 sehr zufrieden. Die nächsten Wochen werden nun zeigen, ob die jungen Weine halten, was die Trauben versprochen haben.

Blitzherbst

Lesereife

Es macht Spaß, die Reifeentwicklung der Trauben zu verfolgen. Die Beeren werden weicher und lassen sich leicht vom Stielchen ablösen. Die Schalen färben von grün nach gelb und die Kerne erhalten ihre typisch braune Farbe. Parallel dazu lagert sich im Fruchtfleisch Aroma und Zucker ein.

Zum Glück hatten wir in den letzten drei Wochen sehr beständiges und trockenes Wetter. So konnten die Reife kontinuierlich fortschreiten und der Befall an Fäulnis blieb gering. Jetzt gilt es die Reben unter Kontrolle zu halten und den optimalen Lesezeitpunkt festzulegen.

Die ersten Trauben vom Regent und Rivaner konnten wir bereits einfahren. Qualität und Menge stimmen uns dabei sehr optimistisch und lassen bereits jetzt die Vorfreude auf den neuen Jahrgang aufkommen.

Lesereife

Neues Gesicht

Mit dem neuen Ausbildungsjahr wechselt auch unsere Mannschaft. Unser Auszubildender Tobias Breit möchte in seinem dritten Jahr im Rheingau weitere Erfahrungen sammeln. Dafür wird Dario Thiel bei uns für ein Jahr den ökologischen Anbau kennenlernen. Er stammt von Wincheringen an der Obermosel und ist auch ein begeisterter Winzer.

Fürs erste stehen nun die letzten Weinbergsarbeiten an. Ein weiterer Laubschnitt sorgt dafür, dass die heranreifenden Trauben frei in der Sonne hängen und sich bestens entwickeln können. Auch Dario ist „maschinenfest“. Er kann den Schlepper mit den dazugehörigen Anbaugeräten sicher bedienen. Moderne Technik erleichtert uns dabei die Arbeit und macht nebenbei auch noch Spaß.

Neues Gesicht

Bioweinpreis

Ab und zu beteiligen wir uns auch an Prämierungen und Verkostungen. In diesem Jahr war wieder einmal der internationale Bioweinpreis an der Reihe. Das Ergebnis ist eine Goldmedaille für den Johanniter und bestätigt nochmals die Beliebtheit dieses Weines bei unseren Kunden. Gerade auch in dem für uns Winzer sehr anspruchsvollen Jahrgang 2013 ist uns damit der Anschluss an die gewohnte Spitzenqualität gelungen.

Leider sind die Vorräte in diesem Jahr sehr begrenzt. Bestellen oder reservieren Sie deshalb Ihren Anteil am Gold-Johanniter rechtzeitig.

Bioweinpreis