Der 2014er ist da!

Die Witterung können wir nicht beeinflussen. Und doch prägt sie das Weinjahr. Nach einem trockenen und warmen Frühjahr folgte 2014 ein durchwachsener Sommer ohne Hitzeperioden und Trockenschäden. Die Blüte verlief wunschgemäß und sorgte für einen guten Fruchtansatz. Entscheidend für die Qualität war allerdings auch diesmal wieder ein traumhafter Herbst. Der goldene September konzentrierte die Aromen und sorgte für ausgezeichnetes Lesegut. Mit einer präzisen und schnellen Lese konnten wir diese Qualitäten sicher im Weinkeller einlagern.

Die ersten Weine mussten wir bereits im November auf Flaschen ziehen, wir waren fast vollständig ausverkauft. Nun ist mit der zweiten Abfüllung unser Angebot endlich wieder vollständig.

Die noch jungen Gewächse präsentieren sich hervorragend. Sie sind spritzig, mineralisch und entwickeln ein wunderbar feinfruchtiges Aroma. Für uns ist der Jahrgang 2014 eine Punktlandung. Wir sind mehr als zufrieden.

Lassen auch Sie sich begeistern!

Der 2014er ist da!

Neues Holz

Die Arbeiten in unserem Weinkeller sind nun in vollem Gange. Die jungen Rotweine verlangen zur besten Reife nach frischen Holzfässern. Hier sind die Poren des Holzes noch ganz geöffnet und die Atmung und Reifung der neuen Gewächse wird optimal gefördert. Zusätzlich bringt die Toastung, so heißt das Rösten der Fässer, nochmals zusätzliche Aromakomponenten.

Mit zunehmendem Alter reduziert sich der Einfluss des Fasses auf die Reifung des Weines. Wir können so für jede Sorte ganz individuell mit der Auswahl der einzelnen Fässer die Entwicklung des Weines nach unseren Vorstellungen steuern.

Neues Holz

Farbenspiel

Die Vegetation neigt sich dem Ende zu, die bunten Farben des Sommers haben sich zu Gelb- und Brauntönen eines Herbstes gewandelt. Die Sonnenstrahlen der noch warmen Tage verwandeln die Weinberge jetzt in ein einzigartig leuchtendes Panoramabild. Es braucht  ein Auge für diese vergängliche Schönheit vor unserer Haustür. Dabei genügt es kurz innezuhalten, den Augenblick zu genießen und diese wunderschöne Harmonie auf sich wirken zu lassen.

Farbenspiel

Blitzherbst

Wenig Zeit ließ uns die Natur diesmal für die Lese. Die hohen Niederschläge des August führten mit den warmen Septembertagen zu einem übermässigen Wachstum der Beeren. Diese drohten dann gegen Ende der Reife zu platzen und von Fäulnisspilzen befallen zu werden.

Dem mussten wir zuvorkommen. Vor allem der Riesling erreichte innerhalb kürzester Zeit eine Überreife und wollte geerntet werden. Rechtzeitiger Einsatz moderner Technik gepaart mit der nötigen Man-Power half uns auch in diesem Herbst die guten Traubenqualitäten sicher in unser Kelterhaus zu bringen.

Heute haben wir die letzen Trauben der besonders spätreifenden Sorte Cabernet-Sauvignon von Hand gelesen. Ein traumhaftes Herbstwetter war dabei die Entschädigung für die letzte eher regnerische Woche. Alles in allem sind wir mit der Weinlese 2014 sehr zufrieden. Die nächsten Wochen werden nun zeigen, ob die jungen Weine halten, was die Trauben versprochen haben.

Blitzherbst

Lesereife

Es macht Spaß, die Reifeentwicklung der Trauben zu verfolgen. Die Beeren werden weicher und lassen sich leicht vom Stielchen ablösen. Die Schalen färben von grün nach gelb und die Kerne erhalten ihre typisch braune Farbe. Parallel dazu lagert sich im Fruchtfleisch Aroma und Zucker ein.

Zum Glück hatten wir in den letzten drei Wochen sehr beständiges und trockenes Wetter. So konnten die Reife kontinuierlich fortschreiten und der Befall an Fäulnis blieb gering. Jetzt gilt es die Reben unter Kontrolle zu halten und den optimalen Lesezeitpunkt festzulegen.

Die ersten Trauben vom Regent und Rivaner konnten wir bereits einfahren. Qualität und Menge stimmen uns dabei sehr optimistisch und lassen bereits jetzt die Vorfreude auf den neuen Jahrgang aufkommen.

Lesereife

Neues Gesicht

Mit dem neuen Ausbildungsjahr wechselt auch unsere Mannschaft. Unser Auszubildender Tobias Breit möchte in seinem dritten Jahr im Rheingau weitere Erfahrungen sammeln. Dafür wird Dario Thiel bei uns für ein Jahr den ökologischen Anbau kennenlernen. Er stammt von Wincheringen an der Obermosel und ist auch ein begeisterter Winzer.

Fürs erste stehen nun die letzten Weinbergsarbeiten an. Ein weiterer Laubschnitt sorgt dafür, dass die heranreifenden Trauben frei in der Sonne hängen und sich bestens entwickeln können. Auch Dario ist „maschinenfest“. Er kann den Schlepper mit den dazugehörigen Anbaugeräten sicher bedienen. Moderne Technik erleichtert uns dabei die Arbeit und macht nebenbei auch noch Spaß.

Neues Gesicht

Bioweinpreis

Ab und zu beteiligen wir uns auch an Prämierungen und Verkostungen. In diesem Jahr war wieder einmal der internationale Bioweinpreis an der Reihe. Das Ergebnis ist eine Goldmedaille für den Johanniter und bestätigt nochmals die Beliebtheit dieses Weines bei unseren Kunden. Gerade auch in dem für uns Winzer sehr anspruchsvollen Jahrgang 2013 ist uns damit der Anschluss an die gewohnte Spitzenqualität gelungen.

Leider sind die Vorräte in diesem Jahr sehr begrenzt. Bestellen oder reservieren Sie deshalb Ihren Anteil am Gold-Johanniter rechtzeitig.

Bioweinpreis

Weinblüte

Der Rebstock ist von Natur aus eine selbstbefruchtende Pflanze. Es sind zur Bestäubung keine Insekten erforderlich. Umsomehr hängt jedoch der Erfolg der Befruchtung von günstigen Witterungsbedingungen ab. Rechtzeitig zur Rebblüte stellt sich die Witterung nun  auf trockene und heiße Tage ein. Dies bietet beste Voraussetzungen für unsere Weinstöcke.

Eine erfolreiche und frühe Blüte legt den Grundstein für eine qualitativ und quantitativ gutes Weinjahr. Bis jetzt läuft alles nach Plan und das Weinjahr 2014 verspricht eine Menge Freude zu machen.

Weinblüte

Schülerpraktikum

In der achten Klasse absolvieren die Schüler der Realschulen  ein Praktikum in einem Betrieb ihrer Wahl. Sie sollen so einen Einblick in die Arbeitswelt erhalten und dabei auch Ihren Traumberuf ausprobieren können. In den letzten drei Wochen war Philipp Mertes in unserem Weingut als Praktikant unterwegs. Er hatte sich schon frühzeitig um diese Stelle in seinem Traumberuf beworben. Das er „Winzergene“ im Blut hat wurde uns in dieser Zeit schnell klar. Neben seinem Fleiß konnte er am ersten April auch seinen Humor bestens unter Beweis stellen.

Schülerpraktikum