Zu Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen
Das worum du dich bemühst
möge dir gelingen.

Wilhelm Busch

Zu Neujahr

Jahresabschluss

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Es ist Zeit Bilanz zu ziehen und innezuhalten, um sich an den erreichten Zielen zu freuen. Wir freuen ganz besonders, das vergangene Jahr gesund und voller Schaffenskraft erlebt zu haben. Familiär und betrieblich dürfen wir mehr als zufrieden auf die abgelaufenen Monate zurückblicken.

Jedoch nicht nur wir alleine waren für den Erfolg unseres Weingutes verantwortlich. Zusammen mit unseren Söhnen und den Mitarbeitern  feierten wir deshalb am vergangenen Freitag das gelungene Jahr mit einem gemütlichen Jahresabschluss in unserer neuen Vinothek. Bei Wein, Crémant und leckerer Küche hatten wir jede Menge Spaß und kurzweilige Unterhaltung.

Doch was wäre die ganze Arbeit ohne Sie, unsere Kunden. Wir möchten uns daher auch bei Ihnen ganz herzlich für Ihre Treue bedanken. Sie sind unser größtes Lob und Ihr Einkauf die schönste Bestätigung für die Qualität unserer Arbeit.

Wir wünschen Ihnen allen frohe Festtage mit viel Muße und Zeit zum Auftanken. Für das kommende Jahr wünschen wir Ihnen 365 spannende, ereignisreiche und zufriedene Tage mit jeder Menge Neugier und Spaß an der Zukunft.

Jahresabschluss

Spontane Aktion

Eigentlich sollte es nur eine Weinprobe werden, die Katrin Warnebier mit Ihren Freunden bei uns gebucht hatte. Im Verlauf des Abends wurde dann der Wunsch geäußert, einmal bei der Weinlese mitzuhelfen. Da wir am nächsten Tag sowieso ausrücken wollten, war die Entscheidung schnell gefallen. Alle hatten ihre Wanderausrüstung mit und waren so auch Weinbergstauglich. Es folgte nach anfänglichen Minustemperaturen ein herrlicher Sonnen-Sonntag und die geplanten zwei Stunden vergingen wie im Flug. Riesling aus alten Reben wurden geerntet und die Witterung erlaubte uns sogar ein zünftiges Weinbergsessen zwischen den Reben.

Spontane Aktion

Fotoshooting

Schöne Dinge richtig in Szene setzen ist eine Kunst, die einen guten Fotografen auszeichnet. Bernward Bertram www.bkvadrat.com ist einer dieser Künstler. Den ganzen Samstag hat er sich Zeit genommen und uns mit seiner Frau Bettina beim Rundgang in Weinberg, Keller und unserer neuen Vinothek begleitet.

Es hat Spaß gemacht, Ihm bei der Arbeit zuzuschauen. Mit der gleichen Begeisterung wie wir unsere Reben anbauen, hat er einen Blick fürs Motiv. Ständig sind seine Augen auf der Suche nach dem Besonderen, nach der Ausstrahlung von scheinbar Nebensächlichem. Die Technik, das Licht, die Position, an allem wird gefeilt, um den Moment optimal einzufangen. Einfach schön, das perfektes Foto, doch auch hier steckt Wissen, Können und Begeisterung hinter dem Erfolg.

Wir sind gespannt auf das Ergebnis!

Fotoshooting

Maischegärung

Die Wetterlage hat sich umgestellt. Wechselnde Niederschläge bei moderaten Temperaturen lassen die Reife voranschreiten. So konnten wir am vergangenen Samstag die ersten blauen Trauben der Sorte Regent einfahren. Hier waren Menge und Qualität in einem idealen Verhältnis. Nach dem Entrappen, den Entfernen der Traubenstiele, vergären die Beeren jetzt zusammen mit dem Saft im Maischebehälter. Im Gegensatz zum Weißwein arbeiten wir in dieser Phase mit hohen Temperaturen von über 30° C. So lösen wir die typischen Rotweinaromen aus der Beerenhaut heraus. Dabei stampfen wir die Maische mehrmals am Tag unter und sorgen so für eine gute Verteilung im Gärbehälter. Einmal mehr echte Handarbeit!

Maischegärung

Startschuss

Langsamer als sonst reifen in diesen Tagen die Trauben an der Mosel heran. Grund hierfür sind die kühlen Nächte der letzten Wochen. Sie bremsen die Reifeentwicklung und lassen den Trauben lange Zeit, das von uns gewünschte Weinaroma zu bilden. Mit dem Beginn der neuen Woche haben die ersten Trauben nun endlich ihre Lesereife erreicht. Die Färbung der Beerenhaut geht dabei von hellem Grün ins gelbliche über, und die ersten Schalen zeigen ihre violetten Bäckchen. Das süße Aroma der Früchte hat unsere Zungen überzeugt. Mit den ersten Trauben der Sorte Rivaner haben wir daher heute die Weinlese des Jahrganges 2012 eröffnet. Das sogenannte Mostgewicht, also der Zuckergehalt der Früchte, liegt mit 85° Oechsle bei einem sehr guten Wert, einzig die Menge macht uns in den ersten Weinbergen einige Sorgen. Der späte Frost im April und die verregnete Blüte haben ihren Tribut gefordert. Wir müssen uns offensichtlich mit einer kleinen Erntemenge zufrieden geben und werden dafür im Gegenzug mit einer überdurchschnittlichen Qualität belohnt.

Startschuss

Beobachtung

Ein wunderbares Herbstwetter entschädigt uns gerade rechtzeitig für den regenreichen Sommer. Trockene Witterung mit viel Sonnenschein lässt die Trauben in den Weinbergen ausgezeichnet heranreifen. Jetzt heißt es die schönen Tage genießen und die Trauben in der Reifephase beobachten. Ein kleiner Regen ab und an, und dann weiterhin dieses Traumwetter. Das wäre unser Wunsch für die nächsten Wochen.  Die Voraussetzungen sind günstig und wir blicken der neuen Ernte optimistisch entgegen. 

Beobachtung

Neues Gesicht

Seit dem ersten August haben wir offiziell wieder einen Auszubildenden in unserer Mannschaft. Tobas Breit, aus dem Nachbardorf Piesport hat bereits in der Weinlese des letzten Herbstes ein Praktikum bei uns absolviert. Dabei lernten wir ihn als sympatischen, stets gut aufgelegten jungen Mann kennen. Mit Interesse und Elan fand er sich in die Betriebsabläufe ein. So war es für uns eine leichte Entscheidung, Ihn als Auszubidenden einzustellen. Wir freuen uns darauf, ihm in den nächsten drei Jahren die handwerklichen Fähigkeiten und das notwendige Gespür zur Erzeugung eines guten Tropfens zu vermitteln. Dabei sind natürlich stets auch ökologisches Wirtschafen und das Erleben den Natur ein zentrales und spannendes Thema.

Neues Gesicht

Handarbeit

Die Niederschläge der vergangenen Wochen haben nicht nur unsere Reben üppig wachsen lassen. Auch viele Wildkräuter konnten sich kräftig entwickeln. Zwischen den Zeilen lassen wir sie gerne wachsen, doch den Bereich direkt um den Rebstrock bearbeiten wir um damit das Wachstum der Weinreben zu fördern. Den größten Teil der Pflanzen regulieren wir maschinell, doch spezielle Arten widersetzen sich oft unseren Geräten. Neben der Distel sind es die gemeine Melde, oder die an den Stöcken hochrankende Ackerwinde, die wir oft noch von Hand aus dem Stockbereich entfernen. Beim Kontakt mit der lockeren und fruchtbaren Erde ergibt sich dabei immer wieder eine besondere Beziehung zur Natur. Man sieht die feinen Haarwurzeln der Kräuter, die die Bodenkrümel umschließen und sich so mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Wir können die Erde riechen und halten mit der Vielzahl der Pflanzen ständig den Beweis in den Händen, dass unsere Weinstöcke in lebendiger Natur gedeihen.

Handarbeit