Früheste Lese aller Zeiten

Kaum aus dem Sommerurlaub zurück, mussten wir diesmal die Ernte vorbereiten. Reparatur- und Renovierungsarbeiten wurden kurzerhand verschoben, Eimer und Schere ausgepackt und die Lese gestartet. Feuchtwarme Witterung hatte zu früh einsetzender Fäulnis geführt. Dieser galt es nun mit selektiver Handlese entgegenzusteuern. Zum Glück stabilisierte sich die Witterung wieder. So konnten wir die verbleibenden Trauben voll ausreifen lassen und ausgezeichnete Qualitäten in unseren Keller einfahren.

In Bezug auf die Erntemenge hat sich die alte Winzerregel wieder einmal bewahrheitet. „Wenn du glaubst es gibt wenig, dann gibt es noch viel weniger!“ Viele Fässer sind diesmal leergeblieben und die eine oder andere Sorte wird leider im nächsten Jahr etwas früher ausverkauft sein.

Früheste Lese aller Zeiten

Heiße Phase

Jetzt gehen unsere Trauben in den Endspurt. Nach einem extrem trockenen Frühling sorgte ein toller Sommer für zügiges Wachstum in unseren Weinbergen. Viel früher als sonst erreichten die Reben daher das Stadium des Weichwerdens der Beeren. Wir bezeichnen dies als „in den Wein gehen“. Das ist natürlich nicht ganz richtig, denn Wein entsteht erst durch die Gärung des Traubensaftes, aber geschmacklich sehen wir den neuen Jahrgang ja schon vor uns.

Die Erwartungen an die Erntemenge sind nach den Frostnächten im April leider sehr zurückhaltend. Umso mehr freuen wir uns, dass die verbliebenen Früchte derzeit in dem erwarteten kühlen und sonnigen Wetter unbeschwert heranreifen können. Wir erwarten für die Weinlese diesmal einen kleinen aber sehr feinen Jahrgang.

Heiße Phase

Glückwunsch

Erst war es Begeisterung, dann reifte der Plan noch einmal etwas Neues zu lernen. Vor zwei Jahren stieg Ute Möbus in die Weinwelt ein. Sie wollte es von der Pike auf lernen und startete ihre Ausbildung im Weingut Zender-Göhlen in Wittlich. Im zweiten Jahr wechselte sie dann in unser Team.

Für Quereinsteiger ist es oft sehr anspruchsvoll, die für uns alltäglichen Zusammenhänge des Weinbaus zu erlernen. Uns hat es dabei im vergangenen Jahr sehr viel Spaß gemacht, den großen Wissensdurst von Ute zu stillen. Mit Ehrgeiz und Ausdauer hat sie sich in dieser kurzen Zeit umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten aneignet und in der täglichen Arbeit umgesetzt.

In der Abschlussprüfung konnte Ute nun dieses Wissen zeigen und hat als beste Absolventin die Gesellenprüfung abgelegt.

Wir freuen uns mit ihr über dieses tolle Ergebnis!

Glückwunsch

Unterstützung

Reben sind von Natur aus Lianengewächse die an Bäumen oder Sträuchern nach oben wachsen. In unseren Weinbergen müssen sie ohne ihre natürlichen Rankhilfen auskommen. Als Ersatz bieten wir Ihnen ein Drahtspalier in dem sie sich emporranken können.  Dieses wird von einzelnen Pflählen getragen und biete so den Pflanzen ausreichende Möglichkeiten zum natürlichen Wachstum. Das Erstellen dieses Drahtrahmens ist bei sommerlichen Temperaturen oft eine schweißtreibende Angelegenheit.

Unterstützung

Klappe die Zweite: Jahrgangspräsentation

Großen Zuspruch fand letztes Jahr die Premiere der Jahrgangspräsentation. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen auch dieses Jahr die Möglichkeit bieten uns und unsere Weine in entspannter Atmosphäre direkt bei uns im Weingut kennen zu lernen.

Wir öffnen unsere Kellertüren am 07. Mai zwischen 11 und 18 Uhr und präsentieren Ihnen die Neuheiten des Herbst 2016, sowie gereiftere Weine aus den Vorjahren. Kommen und erleben Sie unsere Weine und Crémants hautnah.

Die Familie Scholtes freut sich auf Ihren Besuch!

Klappe die Zweite: Jahrgangspräsentation

Tradition

An verschiedenen Rebzeilen haben wir bereits von einigen Jahren eine alte Winzertradition wieder aufgegriffen und Rosenstöcke gepflanzt. Diese sind, wie die Reben auch, sehr anfällig für Mehltaupilze. Für viele Winzergenerationen waren diese Pflanzen ein wichtiger Indikator für eine drohende Pilzgefahr in den Weinbergen.

Heute ergänzen wir dieses Wissen mit unserer eignen Wetterstation und modernster Computertechnik um die Pilzinfektionen rechzeitig zu erkennen. Und doch sind wir immer wieder überrascht, wie zeitgemäß und aktuell die alten Erfahrungswerte auch heute noch sind.

Tradition

Abfüllung

Mit kritischer Verkostung und ständiger Überwachung haben wir in den letzten Monaten die Entwicklung der jungen Weine begleitet. Jetzt sind die ersten Sorten in Flaschen gefüllt. Passend zum Frühlingsanfang laden sie zum Kennenlernen des neuen Jahrgangs ein. Dabei spiegeln sie mit ihren wunderbaren Fruchtaromen die optimalen Lesebedingungen des vergangenen Herbstes wider. So konnten sich besonders filigrane Nuancen im Bukett entwickeln und kennzeichnen einen Jahrgang mit spannender Dynamik.

Lassen auch Sie sich begeistern!

Abfüllung

Im Rhythmus

Kurze Tage und tiefe Temperaturen sind die natürlichen Eigenschaften des Winters. Auch wenn der Schnee nicht oft so hoch liegt wie auf dem Foto, so sind die Voraussetzungen für den anstehenden Rebschnitt im Weinberg nicht immer gegeben.
Für uns eröffnet sich damit die Möglichkeit, das Rad der Zeit etwas anzuhalten und das Leben zu verlangsamen. Es hat seinen Reiz, den Dingen des Lebens und vor allem sich selbst mit Zeit und Muße zu begegnen. Es hilft uns, wieder auf den Punkt zu kommen und mit frischer Kraft und voller Energie ins neue Weinjahr zu starten.

Im Rhythmus

Ernte gut - alles gut

Aufregend sind sie alle, die Weinjahrgänge. Es liegt einfach im Wesen der Natur das die Witterung selten einen optimalen Zustand erreicht. Umso mehr durften wir uns diesmal über ein herrliches Lesewetter freuen. Das Tüpfelchen auf dem i, der goldene Oktober, machte uns die Weinernte zum reinen Vergnügen. Etwas später als sonst und bei kühleren Temperaturen konnten wir die perfekte Reife der einzelnen Sorten abwarten und diese dann gezielt ernten und verarbeiten.

Aufregend war dabei der erste Einsatz unserer eigenen Erntemaschine. Wir können nun den Lesezeitpunkte und die Erntequalität ganz auf unsere Bedürfnisse und Anforderungen abstimmen. Um die hohen Kosten dieses Gerätes wieder einzufahren sind wir dabei auch für die Winzerkollegen im Umkreis unterwegs. Organisatorisch und arbeitsmäßig war dies eine neue Herausforderung. Mit unserer hochmotivierten und tollen Mannschaft konnten wir diese jedoch mit Spaß und Elan meisten.

Ernte gut - alles gut