Glückwunsch

Erst war es Begeisterung, dann reifte der Plan noch einmal etwas Neues zu lernen. Vor zwei Jahren stieg Ute Möbus in die Weinwelt ein. Sie wollte es von der Pike auf lernen und startete ihre Ausbildung im Weingut Zender-Göhlen in Wittlich. Im zweiten Jahr wechselte sie dann in unser Team.

Für Quereinsteiger ist es oft sehr anspruchsvoll, die für uns alltäglichen Zusammenhänge des Weinbaus zu erlernen. Uns hat es dabei im vergangenen Jahr sehr viel Spaß gemacht, den großen Wissensdurst von Ute zu stillen. Mit Ehrgeiz und Ausdauer hat sie sich in dieser kurzen Zeit umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten aneignet und in der täglichen Arbeit umgesetzt.

In der Abschlussprüfung konnte Ute nun dieses Wissen zeigen und hat als beste Absolventin die Gesellenprüfung abgelegt.

Wir freuen uns mit ihr über dieses tolle Ergebnis!

Glückwunsch

Unterstützung

Reben sind von Natur aus Lianengewächse die an Bäumen oder Sträuchern nach oben wachsen. In unseren Weinbergen müssen sie ohne ihre natürlichen Rankhilfen auskommen. Als Ersatz bieten wir Ihnen ein Drahtspalier in dem sie sich emporranken können.  Dieses wird von einzelnen Pflählen getragen und biete so den Pflanzen ausreichende Möglichkeiten zum natürlichen Wachstum. Das Erstellen dieses Drahtrahmens ist bei sommerlichen Temperaturen oft eine schweißtreibende Angelegenheit.

Unterstützung

Klappe die Zweite: Jahrgangspräsentation

Großen Zuspruch fand letztes Jahr die Premiere der Jahrgangspräsentation. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen auch dieses Jahr die Möglichkeit bieten uns und unsere Weine in entspannter Atmosphäre direkt bei uns im Weingut kennen zu lernen.

Wir öffnen unsere Kellertüren am 07. Mai zwischen 11 und 18 Uhr und präsentieren Ihnen die Neuheiten des Herbst 2016, sowie gereiftere Weine aus den Vorjahren. Kommen und erleben Sie unsere Weine und Crémants hautnah.

Die Familie Scholtes freut sich auf Ihren Besuch!

Klappe die Zweite: Jahrgangspräsentation

Tradition

An verschiedenen Rebzeilen haben wir bereits von einigen Jahren eine alte Winzertradition wieder aufgegriffen und Rosenstöcke gepflanzt. Diese sind, wie die Reben auch, sehr anfällig für Mehltaupilze. Für viele Winzergenerationen waren diese Pflanzen ein wichtiger Indikator für eine drohende Pilzgefahr in den Weinbergen.

Heute ergänzen wir dieses Wissen mit unserer eignen Wetterstation und modernster Computertechnik um die Pilzinfektionen rechzeitig zu erkennen. Und doch sind wir immer wieder überrascht, wie zeitgemäß und aktuell die alten Erfahrungswerte auch heute noch sind.

Tradition

Abfüllung

Mit kritischer Verkostung und ständiger Überwachung haben wir in den letzten Monaten die Entwicklung der jungen Weine begleitet. Jetzt sind die ersten Sorten in Flaschen gefüllt. Passend zum Frühlingsanfang laden sie zum Kennenlernen des neuen Jahrgangs ein. Dabei spiegeln sie mit ihren wunderbaren Fruchtaromen die optimalen Lesebedingungen des vergangenen Herbstes wider. So konnten sich besonders filigrane Nuancen im Bukett entwickeln und kennzeichnen einen Jahrgang mit spannender Dynamik.

Lassen auch Sie sich begeistern!

Abfüllung

Im Rhythmus

Kurze Tage und tiefe Temperaturen sind die natürlichen Eigenschaften des Winters. Auch wenn der Schnee nicht oft so hoch liegt wie auf dem Foto, so sind die Voraussetzungen für den anstehenden Rebschnitt im Weinberg nicht immer gegeben.
Für uns eröffnet sich damit die Möglichkeit, das Rad der Zeit etwas anzuhalten und das Leben zu verlangsamen. Es hat seinen Reiz, den Dingen des Lebens und vor allem sich selbst mit Zeit und Muße zu begegnen. Es hilft uns, wieder auf den Punkt zu kommen und mit frischer Kraft und voller Energie ins neue Weinjahr zu starten.

Im Rhythmus

Ernte gut - alles gut

Aufregend sind sie alle, die Weinjahrgänge. Es liegt einfach im Wesen der Natur das die Witterung selten einen optimalen Zustand erreicht. Umso mehr durften wir uns diesmal über ein herrliches Lesewetter freuen. Das Tüpfelchen auf dem i, der goldene Oktober, machte uns die Weinernte zum reinen Vergnügen. Etwas später als sonst und bei kühleren Temperaturen konnten wir die perfekte Reife der einzelnen Sorten abwarten und diese dann gezielt ernten und verarbeiten.

Aufregend war dabei der erste Einsatz unserer eigenen Erntemaschine. Wir können nun den Lesezeitpunkte und die Erntequalität ganz auf unsere Bedürfnisse und Anforderungen abstimmen. Um die hohen Kosten dieses Gerätes wieder einzufahren sind wir dabei auch für die Winzerkollegen im Umkreis unterwegs. Organisatorisch und arbeitsmäßig war dies eine neue Herausforderung. Mit unserer hochmotivierten und tollen Mannschaft konnten wir diese jedoch mit Spaß und Elan meisten.

Ernte gut - alles gut

Gegensätze

„Ein Wetter lässt dem anderen nichts nach“, so lautet eine alte Winzerregel. Nach den extremen Niederschlägen im Frühsommer haben wir nun endlich die ersehnten Sonnenstunden. Eine turbulente Vegetationsperiode liegt hinter uns. Auf Grund der hohen Niederschläge bedrohte der Mehltau-Pilz die Blüten im Juni und nahm sich seinen Teil der Ernte. Hagelschlag und Verbrennungen durch extreme Hitze haben dann die Menge im August weiter reduziert. Doch jetzt beginnt die entscheidende Phase für die Qualität und wir freuen uns über einen traumhaften Frühherbst. Wohltuende Temperaturen und die geringe Feuchtigkeit lassen unsere Trauben bestens heranreifen. Die regelmäßigen Proben der Beeren zeigen schon jetzt eine wunderschön fruchtige Aromatik.

Wir sind gespannt auf die kommende Lese!

Gegensätze

Zwei auf einen Streich

Im vergangenen Jahr hatten wir keinen Auszubildenden. Das war, zugegeben, schon etwas langweilig. Sie bringen ständig frische Ideen mit, sorgen immer für Überraschungen und dafür, dass wir uns mit vermeidlich alten Hüten immer wieder neu befassen.

Ab dem ersten August sind Philipp Mertes und Ute Möbus in unserem Team mit dabei. Im Rahmen der Ausbildung möchten wir den beiden unser Wissen und Können in den nächsten Jahren vermitteln. Für Philipp war der Winzerberuf seit jeher das Traumziel. Er hat bereits vor drei Jahren ein Schülerpraktikum bei uns absolviert und sich damals bereits die Lehrstelle gesichert. Ute hat die Begeisterung für den Weinbau erst nach einem abgeschlossenen Studium entdeckt. Doch ob Traktor oder Hacke, wer mit Begeisterung unterwegs ist kann alles lernen.

Zwei auf einen Streich